Irritationen 2 „Von Flommeln und Tromketen“

Technische und musikalische Vermittlung. (2016)

MedienkünstlerInnen und KunstvermittlerInnen kreieren mit Jugendlichen kleine, schräge, musikalische Überraschungen. Die Resultate sind so gestaltet, dass sie den Schulalltag irritieren, nicht aber stören können. Auf spielerische Weise geistern drei Tage lang tönende Irrlichter durch das Schulareal und setzen musikalische Farbtupfer in den Alltagstrott.

Unter der Leitung von Benjamin Pogonatos kreierten die Schülerinnen und Schüler selbstgebaute Instrumente und Klangobjekte. Folgende Kreationen sind dabei entstanden:

Tromkete (von Louis)
Ursprünglich wollte ich eine Art Flöte aus einer Trompete machen, aber es funktionierte nicht. Also habe ich weiter experimentiert und kam schliesslich darauf mit Ketten zu arbeiten. Die Tromkete ist eine Mischung zwischen einem Streich- und einem Blasinstrument.

Harmonikon (von Jonas)
Mit einem „Mikrofonstift“ werden Metallzungen einer Harmonika angeschlagen. Hören Sie genau hin. Das Harmonikon ist ein sehr feines Instrument.

Flommelphon (von Nik)
Das Flommelphon ist ein Instrument, welches mit den Händen und Füssen gespielt wird. Es ist eine Mischung aus einer Flöte, einer Trommel und einem Xylophon.

Hogelamm-Brett (von Jael und Fatuma)
Das Hogelamm-Brett hat drei verschiedene Felder über die Sie mit dem vorhandenen Kontaktmikrofon „fahren“ können. Jedes Feld hat auf Grund verschiedener Materialien seinen eigenen Rhythmus und Klang, welcher entsteht wenn das Mikrofon das Material berührt.

Vibrierendes Durcheinander (von Elena)
Ein nervöser monotoner Klang aus einem Lautsprecher, bringt eine Trommel, in welcher sich Glasmurmeln befinden zum Vibrieren und klingen.

Automatische Musik (von Orlando und Esteban)
Das Instrument besteht aus Motoren, Knöpfen und Musikspieldosen. Durch das Drücken der verschiedenen Knöpfe lassen sich unterschiedliche Kombinationen von Melodien erzeugen.

Klingender Draht (von Noemi)
Auf einer Alufolie befindet sich ein Drahtobjekt. Dieses können Sie mit den Händen anfassen und bewegen. Je nachdem wie Sie den Draht bewegen erkligen unterschiedliche Klänge.

In Zusammenarbeit mit Christine Grossenbacher, Christoph Hess, Veronika Klaus, Tobias Reber, Annie Rüfenacht, Pascal Schärli und Anna Zimmermann.